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Interview mit der Ministerpräsidentin

Zu Besuch bei Hannelore Kraft

Unsere Chefredakteurin Annika und unsere Landeschefin :-)
Unsere Chefredakteurin Annika und unsere Landeschefin :-)

Wir schreiben Freitag, den 12. Februar 2016, mein Zug fährt ein. Kurz checken: Ja es ist der Richtige: Nach Düsseldorf.

Wie ich dazu komme einem Freitag  Morgen in den Zug nach Düsseldorf zu steigen, während alle anderen in der Schule sind?

Fangen wir am besten von vorne an:

 

Vor etwa einem Jahr gab ich bei "Dein Spiegel" an, dass ich als Kinderreporter gerne mal einen Politiker interviewen würde. Dann kam zwei Wochen vor dem Termin ein Anruf unserer Schulsekretärinnen, welche uns informierten, eine Dame vom "Spiegel" habe angerufen und unsere Telefonnummer haben wollen. Die hatte ich in der Bewerbung anscheinend vergessen. So wurde ich einfach gegooglet und meine Schule wurde herausgefunden. 

Was mir nach einem Telefonat mit Claudia Beckschebe, der Dame vom "Spiegel", einfiel: Ich komme dann in die Zeitung mit Bild und so! Komisch! Das war mir vorher gar nicht so bewusst gewesen. Doch ich habe auf den Rat meiner Freunde gehört und hab zugesagt!

 

Der andere Kinderreporter, der mir zugeteilt worden war, und ich überlegten uns Fragen, die wir Hannelore Kraft stellen könnten, und leiteten diese an Claudia Beckschebe weiter, welche dann daraus einen Fragenkatalog erstellte. Noch ein paar Fragen klären und dann mit Zettel und Stift im Gepäck nach Düsseldorf.

"Ich vergesse ganz, was hier gerade passiert"

Gleich ist es soweit. Doch in Düsseldorf angekommen muss ich erst mal zur "Spiegelredaktionsvertretung". Jetzt sprechen und spielen wir das Interview mit Claudia Beckschebe durch. Vor der Tür  der Redaktion wartet der Fotograf und wir fahren zur Staatskanzlei. Seltsamerweise verfliegt die Aufregung, je näher wir dem Büro der Ministerpräsidentin kommen.

Als sie dann vor mir steht, vergesse ich ganz, was hier gerade passiert.  Wir werden herzlich begrüßt und bekommen die tolle Aussicht aus ihrem Büro auf den Rhein gezeigt. Plötzlich geht es los und wir bekommen (lange) Antworten auf Fragen über Bildung, Flüchtlingspolitik und ihren Alltag. Doch genau so schnell wie es angefangen hat ist es auch wieder vorbei. Naja, nicht ganz. Anschließend bekommen wir noch eine Führung durch die Staatskanzlei von der Ministerpräsidentin höchst persönlich. Zum Schluss bekommen wir eine große Tasche mit Geschenken rund um NRW gereicht:

Den NRW-Schriftzug als Backform, einen Collegeblock, Kuli, und ein Notizbuch mit Metalldeckel.

Komisches Gefühl. Jetzt habe ich die Ministerpräsidentin getroffen und sie ist eigentlich ein ganz normaler Mensch.Ÿ˜‰

Das Interview ist nachzulesen in der "Dein Spiegel" Ausgabe 4/16

 

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Bilder von: Michael Engelert/ DEIN SPIEGEL

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