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YouTube vs. Fernsehen

Was bietet das Fernsehen? - Was bietet dagegen YouTube? Der Vergleich der Massenmedien.


Wenn uns langweilig ist, dann macht unsere Generation der Schüler folgendes:

 

Der Schüler geht auf Facebook, Twitter, WhatsApp, hört Musik, oder zockt am Handy.

Wenn er nicht zum Handy greift, dann liest er.

Wenn er auch das nicht macht, dann geht er an den Computer, entweder zockt er auch da, schreibt strebergarten-Artikel, wie diesen hier, oder surft im Internet.

Der Rest schaut auf YouTube Videos im Internet, entweder am Handy, iPod oder PC.

Dies tut er, während andere fernsehen.

 

 

 

Der Fernsehapparat - er steht immer an Ort und Stelle, ein Klick genügt und das Ding läuft.

 

Fernseher an - Kopf aus. Nach diesem Prinzip kann sich der leidenschaftlich Fernsehende nur 15-25 Minuten begnügen, denn dann kommt Werbung. Nicht nur ein Spot, sondern gleich 5 Minuten des Lebens werden ihm geraubt und das, obwohl es doch gerade spannend wird – etwa Zufall?! Nein, der Fernsehsender tut alles dafür, dass er dran bleibt und sich auch noch die dritte Werbepause anschaut. Danach kann es weiter gehen mit seiner Lieblingssendung: Schlecht  bezahlte Schauspieler, die nach einem schlechten Drehbuch handeln, und von unfähigen Kameramännern gefilmt werden.

 

Dann, weil es so schön ist, kommen gleich die Nachrichten. Wissen kann man das nicht nennen, was dort verbreitet wird - eher ganz gefährliches Halbwissen.

 

Danach SternTV. Es ist ja absolut noch nicht spät, daher wird das Beste, was jeden interessiert, natürlich nach hinten gestellt.

 

 

Nun, nach 3 Werbepausen, jeder Menge Bullshit und die fortführende Halbwissenschiene seitens Steffen Hallaschka, kommt nun das, worauf er gewartet hat: Es folgt ein Bericht - das Traurige ist nur, dass man sich besser auskennt als der Berichtende: Es wird dies und das erzählt, um eine Menge Klatsch und Tratsch zu verbreiten.

 

Nun geht der Schüler wutentbrannt ins Bett mit dem Gedanken, was das Fernsehen doch für eine Lüge ist.

 

Zum Vergleich der öffentlich-rechtliche Sender: Journals, die dir zwar nicht gefallen, aber immerhin ehrlich sind, kein Halbwissen, sondern Fakten werden verbreitet. Das Gleiche gilt für die Nachrichten am Abend. Was fehlt, ist die Werbung – na gut sie ist schon da, aber fällt sehr viel geringer aus als die im privaten Fernsehen.

 

Und nun, wie es das Fernsehen auch macht, das Beste kommt zum Schluss – YouTube.

 

Man braucht ein internetfähiges Gerät, möglichst aus den Jahren 2007 bis jetzt.

 

Der YouTube-Nutzer braucht 3 Klicks: er startet am PC den Browser oder öffnet am Handy die YouTube App und sucht seinen Lieblings-YouTuber.

 

Die volle Breite von Let´s Plays, News, Vlogs oder Fernsehsendungen...

 

Aber diese sind auf YouTube sogar besser, denn es fehlen die 5 Minuten Werbeunterbrechung. Nicht einmal 3 Minuten. Es ist nur ein Spot zu sehen - wenn dieser länger als 20 Sekunden wäre, könnte er ihn nach 5 Sekunden überspringen und wenn selbst das zu viel für ihn ist, dann könnte er sich immer noch einen Addblocker (ein Programm, mit dem man die Werbungen blocken kann) installieren.

 

YouTuber sind nicht, wie Steffen Hallaschka, gut bezahlte Schlipsträger, sondern wie du und ich, bodenständige, „angemessen bezahlte“ Entertainer.

 

Der YouTube-Zuschauer hat eine Bindung zu seinen „Stars“, denn diese ziehen sich vor der Kamera keine Maske über, sondern sind natürlich.

 

Mit der Kommentarfunktion kann er interaktiv in sein Programm eingreifen.

 

So kann er mit ihm in Kontakt treten: Fragen stellen oder mit anderen Zuschauern kommunizieren, diskutieren, denn meist sind auch Kommentare bullshit, welche dann zu Diskussionen führen.

 

Der YouTube-Zuschauer kennt zwar „seinen“ YouTuber nicht wirklich, fühlt sich aber dennoch so verbunden, als wäre er sein bester Freund.

 

Und das Beste ist, dass er gucken kann, was er will - egal wo und wann.

 

Es ist ihm frei, alles zu tun – alles ist ihm überlassen.

 

Als Fazit kann ich nur - nach diesem absolut nicht objektiven Artikel - festhalten, dass ich durch die Bestimmung meines Programms freier bin.

 

Ich habe YouTube für mich entdeckt und ein Fernseher hat für mich keinen Sinn mehr. Schließlich kann ich alle Sendungen auch online sehen, aber dann mit Addblocker.

Felix

 

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